ute-und-guenter-on-tour
  Gomera 9
 
11.3.13
Nun sind Katharina, Marc und Jannis wieder weg und wir sind aus unserem "Exil" - der Casa Creativa - wieder zurück in unser Häuschen in Agulo gezogen. Die kommende Woche wird

eine "Gartenwoche", denn da ist eine Menge liegen geblieben in den letzten 3 Wochen. 
In dem warmen Klima und erst recht nach dem Regen der letzten Woche wächst alles in rasender Geschwindigkeit. Leider auch das Unkraut. Also ran an die Arbeit.....

14.3.13
Ab Dienstag sind wir stolze Besitzer der residencia und einer NIE. Das heißt, dass wir in Spanien geduldete Ausländer mit einem festen Wohnsitz sind. Außer dem Kommunalwahlrecht beschert uns das halbierte Fährtarife und das Recht auf
Aufnahme in die staatliche Krankenversicherung, der seguridad social.
Außerdem hat die Firma Quantis, die uns endlich einen Internetanschluß über Satelit verschaffen wollen, schon mal 140 Euro von unserem Konto abgebucht. Mal sehen, ob wir dafür auch tatsächlich was kriegen.......

20.3.13
Internetmäßig hat sich mal wieder nichts getan. Wir warten immer noch.
Im Garten geht es aber gut voran. Der erste Blumenkohl und Broccoli bildet Köpfe,
die ersten noch grünen Tomaten hängen an den Sträuchern und die Zucchini blühen, als kriegten sie's bezahlt. Und Salat, Radieschen, Spinat und neuerdings auch Gurken ernten wir täglich. 
Der Winter auf den Kanaren scheint endgültig vorbei zu sein. Nachts wird es bei uns nicht mehr unter 18 Grad kühl und tagsüber nicht unter 22. 
Es ist schön, die warme Sonne zu genießen. Oft sitzen wir stundenlang in der Schaukel über dem Meer und lesen. 
Jetzt fehlt uns nur noch der Internetanschluß.......
 
 

25.3.13
Heute haben wir den Tag damit verbracht zwischen den Gesundheitsbüro Hermigua und dem Doktor in Agulo hin und her zufahren. Der fand uns nicht in seinem Computer, obwohl wir uns schon 2 mal Tabletten von ihm aufschreiben ließen. Des Rätsels Lösung: die Spanier haben 2 Nachmanen - den der Mutter und den des Vaters. So erschien es ihnen logisch, "Heinz Günter" als Nachnamen einzutragen und unseren Nachnamen als Vornamen. Bis wir da drauf kamen, waren wir dann schon 3 mal wieder in Hermigua gewesen. Die fertigen Krankenkassenkarten gibt es aber erst morgen. Manana....Na ja, ein Rezept haben wir schon mal. Um 17 Uhr öffnet die Apotheke wieder. Mal sehen, ob es Günters Pillen dann gleich oder auch wieder erst manana gibt.
Außerdem hatten wir Besuch im Garten: die Hühner unserer Vermieter sind ausgebüxt und vergnügten sich gestern Abend und heute Morgen in unserem Garten. Nachdem wir ihnen aber eine volle Breitseite mit dem Gartenschlauch gegeben haben, sind sie wieder da, wo sie hin gehören. Fotos dazu gibt es unter "guck mal- leben auf La Gomera"

29.3.13

Wenn man hier was lernt, dann ist das Geduld zu haben.
Weder beim Thema Internet noch beim Thema Krankenkassenkarte gibt es was Neues.
Außer jede Menge Telefonate, Rennerei und Fragerei. Nun haben wir wieder die AOK in Deutschland eingeschaltet. Mal sehen, ob die mehr erreichen als wir. 
Die Gesetzeslage ist klar: laut internationalem Krankenkassenabkommen stehen uns hier die
gleichen Leistungen zu, wie den Spaniern auch. Also sowohl eine Krankenkassenkarte, wie 
eine für uns kostenlose Arzt- und Krankenhausbehandlung und Medikamente mit 10 Prozent Eigenanteil. Hier wollen uns aber alle immer zum "Touristentarif" berechnen: wir sollen zu 100 Prozent in Vorleistung treten und uns das Geld dann anschließend von der AOK erstatten lassen. Das ist aber eindeutig falsch. Nur glauben die uns das nicht. Jetzt ist es an der AOK in Deutschland, das klar zu stellen.

 


 
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