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  Gomera 11
 
 

 

 

27.4.13

Im Rahmen der Festwoche zu San Marcos gab es gestern Abend ein Konzert heimischer Blasmusiker.
Richtig gut waren die Jugendlichen aus Vallehermoso, alle in schwarzen Anzügen mit Schlips und weißem Hemd. Ein sehr ungewöhnlicher Anblick: bei der Wärme hier sind eher T-Shirt und kurze Hose angesagt. 
Richtig süß waren die Anfänger: Kinder zwischen 5 und 7 hatten ihren ersten Bühnenauftritt gestern.
Es klang zwar alles noch ziemlich schief, aber die Kleinen waren mit Feuereifer bei der Sache. Und die vielen Zuschauer - sicher die Eltern und Großeltern - spendeten begeisterten Applaus. 
Heute gab es dann einen Kunsthandwerkermarkt in Agulo, bei dem Volkstanzgruppen in bunten Trachten und mit Strohhüten zu kanarischer Musik tanzten. Die Musiker spielten Trommeln (tambores) und Klappern (chacaras). 
Im Laufe dieser Woche gab es noch viele weitere Veranstaltungen: Fußball- und Tischtennisturnire, Disko für die Jungen und Tanzabende für die Älteren, Prozessionen und natürlich viele Messen. Schließlich ist man ja katholisch hier. Toll, was so ein kleines Dorf wie Agulo so auf die Beine stellen kann!

2.5.13
Wir lernen brav spanisch, wuseln im Garten rum, gehen spazieren und treffen Leute aus dem e-gomera-Forum.
Das Geld ist sehr kanpp, aber das wußten wir ja vorher. Den Preis zahlen wir gerne für Dauerfrühling und himmlische Ruhe! 
Unser Krankenkassenproblem ist immer noch nicht gelöst. Doch beim letzten Arztbesuch haben wir wieder Rezepte mit der richtigen Zuzahlung bekommen (40 % bei Günter, 10 % bei mir). Warum auch immer. 
Wir hatten grade eben mit dem Arzt drüber geredet, er wußte auch nicht, warum wir immer noch 100 % zahlen sollen. Und dann hat er die Rezepte richtig ausgestellt. Ein Versehen? Ein Versuch? Keine Ahnung! 
Unser Garten macht uns ein wenig Kopfzerbrechen. Einige Pflanzen vertrocknen, obwohl wir brav täglich gießen.
Die Ursache scheinen Bodenschädlinge zu sein. Alles, was es in Deutschland an Schädlingen gibt, die gibt es hier auch. Und anscheinend noch einige mehr. Jetzt müssen wir mal sehen, wie wir die ohne chemische Keule bekämpfen. In Deutschland würde man Brennesseljauche dagegen einsetzen. Hier gibt es aber keine Brennesseln. Mal sehen.....

6.5.13
Hin und wieder wandern wir auch mal auf der Wanderinsel La Gomera. Heute zum Beispiel zum Pescante von Agulo. Das ist eine alte Schiffsanlegestelle, wo früher die Bananen auf die Reise geschickt wurden. Runter ging ja. Aber rauf? Uff, war ich k.o.! Bei 25 Grad im Schatten ist so was ganz schön schweißtreibend!
Ach ja: habt Ihr gesehen, dass ich eine neue Seite "Umfragen" eingerichtet habe? Nun stimmt mal alle schön ab. Aber richtig!

8.5.13
Wir haben einen kleinen Erfolg zu melden: weil wir hier weder Dillsamen noch eine Dillpflanze kaufen konnten, haben uns liebe Forum-Kollegen Samentütchen aus Deutschland mitgebracht. Man sagte uns, Dill wachse hier nicht, da es zu warm zum Keimen sei. Dill braucht 5 bis 10 Grad zum Keimen. Also kamen die Samentütchen erstmal 1 Woche in den heimischen Kühlschrank. 

Dann 8 Stunden in kaltes Wasser. Dann in einen Blumentopf, den wir in der ersten Woche immer wieder in den Schatten geschleppt haben. Und siehe da: er hat gekeimt und steht grün und gesund im Blumentopf! Jetzt darf er auch so langsam an die Sonne. Danke für's Mitbringen, Ihr zwei Lieben!

 
 

12.5.13

Immer mal wieder treffen wir uns hier mit Menschen aus unserem egomara-Forum. Auch heute steht wieder Besuch an.
Es macht uns Spaß , so viele Menschen kennen zu lernen oder wieder zu sehen, mit denen uns die Liebe zu dieser Insel verbindet.  Sie sind alle unterschiedlich, aber sie sind immer alle sehr nett.  -  Tagsüber sind wir oft einfach nur hier zu Hause.  Lesen, im Garten rumwuseln, kochen, spanisch lernen. Oder wir fahren mal nach Hermigua zum Kaffee trinken in die Casa Creativa oder ins El Faro. Da frifft man immer jemanden der deutschen Einwanderer zum Quatschen.  Oder wir laufen mal ein bischen irgendwo in der wunderschönen Natur La Gomeras. Abends bleiben wir immer zu Hause. Als wir aber letztens doch mal abends in besagten Bars in Hermigua aufgetaucht sind, bekamen wir als Begrüßung überall gleich ein "Was macht Ihr denn hier?" zu hören. Da sieht man mal, wie schnell man so als Nicht-Kneipen-Gänger in die entsprechende Schublade sortiert wird! Dabei war das echt nett an dem Abend. Ich glaube, das machen wir jetzt mal öfter.....

Ach ja, die ersten kleinen Wassermelonen sind da! Jetzt müssen sie nur noch fleißig wachsen. Ich glaube, die haben zu dicke Schalen, als dass die Insekten oder die Eidechsen uns die noch streitig machen könnten. Die lästigen Krabbelviecher, die uns letztens fast alle Erbsen ruiniert haben, haben wir übrigens schlicht ersäuft. Jetzt ist Ruhe. 

 
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