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  Erst Schritte
 

Hier findet Ihr Berichte und Bilder von den Vorbereitungen:

Einen ganzen Ordner Infos haben wir zusammen getragen:
wie läuft das mit der Krankenkasse,
wie mit der Ummeldung? 
Was muss man tun, um das Auto ohne Zoll und Nachversteuerung nach
Gomera zu bringen? Wo und wann fährt die günstigste Auto-Fähre vom
spanischen Festland nach Teneriffa? 
Wie soll überhaupt die Reiseroute aussehen?
Wo können wir günstig übernachten auf der Reise?
Und, und, und. Ihr seht, es gab viel zu bedenken. Und immer wieder
tauchten neue Fragen auf. 
Wir wollten so viel wie möglich vorher klären, damit wir mit einem
sicheren Gefühl in Hagen die Zelte abbrechen konnten.
Apropos Zelte abbrechen: ganz, ganz herzlichen Dank an unsere lieben Freunde
Uli und Gerda, die uns freundlicherweise einen Teil ihres Dachbodens angeboten
haben, um unsere Möbel in Deutschland unterzustellen.
Damit haben wir schon eine Sorge weniger. Danke!


Und so liefen die
Vorbereitungen ab:

 Der erste Schritt war 2005 der Altersteilzeitvertrag von Günter und Gespräche
mit dem Arbeitgeber: wann ist was möglich? Ist das finanzierbar? 
Wir haben dann ja nur das Geld, das Günter bekommt, ich bin 6 Jahre jünger und bekomme erst mal keine Rente.
Das ist nicht viel. Reicht das überhaupt? 

Als das alles fest stand wurde aus dem Traum ein Plan.

Eine Grundvoraussetzung für so eine Aktion ist für uns auch das Erlernen der Sprache der neuen Heimat.
Also ran an die Spanisch-Bücher!
Erst alleine, dann 3 VHS-Kurse und schließlich - die für uns beste Methode -
übers Internet. 

Der zweite Schritt war unser Umzug in eine kleinere Wohnung im Juni 2010.
Im Hinblick auf unsere Auswanderungspläne haben wir bei diesem Umzug
eine große Entrümperungsaktion gemacht: alles, was wir nicht unbedingt
brauchten, landete auf dem Trödelmarkt oder im Sperrmüll.
Einiges an Möbeln usw bekam unsere Tochter. Jetzt war der endgültige
Aufbruch am 27.8.2012 wesentlich einfacher: wir hatten kaum noch
was in den Schränken!

Im Winter 2010 haben wir Beratunggespräche bei unserer Krankenkasse,
beim Steuerberater, beim Finazamt, bei allen Versicherungen, bei Transport-
unternehmen und beim Einwohnermeldeamt gehabt. Eine große Hilfe waren
auch Berichte und Foren im Internet. So haben wir nach und nach sehr viele
Informationen zusammengetragen. 

 Dann ging es im Frühjahr 2011 ans Ausarbeiten der Fahrroute: was wollen wir
uns ansehen, wie lange wollen wir unterwegs sein, wie ist das finanziell machbar. 

Der nächste Schritt war unser Autotausch im August 2011. Wir haben unseren
großen, im Unterhalt sehr teuren Bebop gegen einen kleinen, deutlich günstigeren
Panda eingetauscht. Das Inselauto schlechthin.
Wir hatten schon oft während des Urlaubs Pandas als Mietautos auf Gomera
und sind immer sehr zufrieden gewesen. 
 
Das letzte Jahr vor der Auswanderung haben wir genutzt, um alle unsere Angelegenheiten in Hagen zu regeln und noch viel Kultur in uns aufzusaugen: große Konzerte, Theater und Kinos gibt es auf La Gomera ja nicht. 
Ab Juli haben wir angefangen, Kisten zu packen und im August haben wir die Wohnung ausgeräumt. Die letzte Woche haben wir noch in der Jugendherberge geschlafen und dann ging's los!



 
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